Der Körper wird im alltäglichen Leben immer wieder mit stressigen Phasen konfrontiert. Damit der Stress weder den Körper noch die Psyche dauerhaft belastet, wird ein gesunder Schlaf als äußerst wichtig angesehen. Nicht selten leiden besonders Frauen jedoch unter relativ starken Schlafstörungen. Wer hier nicht Abhilfe durch Entspannung schafft, dem kann die Lebensqualität dauerhaft gemindert werden.

Das Schlafzimmer als eine Oase der Ruhe

Ein gesunder Schlaf setzt in der Regel eine angenehme Umgebung voraus, die eine gute Schlafhygiene verlangt. Besonders belastend ist für diese künstliches Licht, Summen, Flimmern und andere externe Licht- und Geräuschquellen. Aus diesem Grund sollten elektrische Geräte aus dem eigenen Schlafzimmer verbannt werden. Darüber hinaus sollte der eigene Wecker möglichst außerhalb des Blickfeldes positioniert werden. Nur so wirkt sich die Uhrzeit während einer nächtlichen Aufwachphase nicht als ein belastender Faktor aus.

In Bezug auf die Umgebung wird von führenden Experten eine Raumtemperatur zwischen 15 Grad Celsius und 18 Grad Celsius als empfehlenswert bezeichnet. Außerdem sollte das Bett unbedingt nur als Bett und nicht etwa als „Wohnbett“ genutzt werden – im Bett essen, Fernsehen und den Tag verbringen ist bei Schlafstörungen tabu! Desweiteren ist die Schlafzimmergestaltung von individuellen Vorlieben abhängig.

Eine gesunde Lebensweise als Grundvoraussetzung für guten Schlaf

Da neben der Umgebung auch der eigene Körper einen wesentlichen Einfluss auf die Qualität des Schlafes nimmt, spielt der Aspekt der Ernährung eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Wer sich einen gesunden Schlaf wünscht, sollte vor dem Schlafengehen grundsätzlich auf den Verzehr von koffeinhaltigen Getränken verzichten. Gemäß den Aussagen von führenden Experten kann sich bereits eine Tasse Kaffee äußerst stimulierend auf das Nervensystem auswirken und die Schlafqualität so vermindern.

Stressige Phasen führen des Öfteren zu einer innerlichen Unruhe, welche sich neben den bereits erwähnten Faktoren negativ auf die Qualität des Schlafes auswirken kann. Basierend auf dieser Tatsache wird von führenden Experten die Ausübung einer körperlichen Aktivität empfohlen. Aktuellen Studien zufolge nimmt beispielsweise das Joggen einen positiven Einfluss auf die Einschlafphase. Darüber hinaus kann auch die Qualität der Tiefschlafphase durch die Ausübung einer körperlichen Aktivität positiv beeinflusst werden.

Für Fortgeschrittene: die Gedanken befreien

In stressigen Phasen arbeitet jedoch nicht nur der Körper auf Hochtouren. Die mit einer stressigen Phase verbundenen Gedanken verhindern oftmals einen gesunden Schlaf. Ein Notizbuch kann dabei helfen, die mit einer stressigen Phase verbundenen Gedanken wenigstens für ein paar Stunden aus dem eigenen Schlafzimmer zu verbannen. Auch Entspannungsübungen wie autogenes Training, Yoga oder progressive Muskelentspannung entschleunigen das „Gedankenkarussel.“. Prinzipiell kann ein gesunder Schlaf jedoch nicht erzwungen werden. So kann in vielen Fällen die persönliche Angst vor einem Schlafmangel als die Ursache von Schlafstörungen angesehen werden; wenn diese als gravierend wahrgenommen wird und die oben genannten Tipps nicht helfen, sollte ein Arzt oder ein Psychologe aufgesucht werden, um das Problem zu beheben.